6. „Jugendolympiade“ in Potsdam (14.-17. September 2017)

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Datum/Zeit
Date(s) - 14/09/2017 - 17/09/2017
Ganztägig

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Vom 14.-17. Sept. 2017 sind wir im Rahmen der Städtepartnerschaft Luzern – Potsdam mit 35 Jugendlichen und 7 Begleitpersonen zur 6. „Jugendolympiade“ nach Potsdam gefahren.

Damit haben wir zum 3. Mal bei unserer Partnerstadt ein paar sportliche und verbindende Tage verbracht. Nebst polysportiven Aktivitäten, durften wir auch Teile der kulturellen Vielfalt in und um Potsdam erleben.

Frühmorgens fuhr die Schar Mädchen und Jungs sowie die Begleitpersonen aus den verschiedensten Luzerner Sportvereinen los, um ein paar sportliche und kulturelle Ereignisse in unserer Partnerstadt zu erleben. Die Delegation setzte sich aus folgenden Vereinen zusammen: LC Luzern, STV Parkour/Trampolin, Fechtgesellschaft Luzern und SCOG Fussball/Tanzen.

Nach einer langen aber trotzdem kurzweiligen Fahrt, trafen wir gegen 21 Uhr in Potsdam, resp. dem Feriencamp Inselparadies Petzow ein, wo wir von der Potsdamer Delegationsleitung herzlich empfangen wurden und wir uns alle am reichhaltigen Buffet in der Kantine verpflegen konnten.

Nach einer kurzen Nacht trafen sich einige Jugendliche und Begleiter zur Morgengymnastik, um die durch Busfahrt und ungewohnte Matratzen verspannten Muskeln etwas zu lockern. Nach dem Frühstück ging es aktiv los und wir trafen die Potsdamer Jugendlichen auf dem Olympiastützpunkt, auf dem Gelände von Preußen-Kanu zu Kennenlernspielen und der legendären Drachenboot-Fahrt mit abschliessendem Rennen auf der Havel. In der Mensa der Sportschule nahmen wir gemeinsam das Mittagessen ein und laufend stiessen auch „alte Bekannte“ aus früheren Jugendolympiaden zu uns.

Es wurden alte Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht, bevor die Jugendlichen in gemischten Gruppen in einer sogenannten Stadtralley Potsdam erkundeten und sich schliesslich alle zum obligaten Gruppenfoto auf der Treppe von Schloss Sanssouci trafen. Der Tag endete mit einem sportlichen Bowlingabend mit fantastischem Buffet à discrétion im Bowling-Center Babelsberg.

Der nächste Tag begann erfahrungsgemäss mit einer etwas kleineren Morgengymnastik-Gruppe und anschliessendem polysportivem Programm in der MBS Arena. Auf dem Programm standen Aufwärmung mit  „Zumba“, einem Bubbel-Soccer-Turnier und Workshops in Hip-Hop und Fechten. Mit grosser Begeisterung wurde gefochten, Tanz-Moves einstudiert und versucht die „Gegner“ in den Bubbels umzurennen…

In der Mensa der Sportschule kamen dann alle wieder etwas runter und zu Kräften, um das nächste Highlight, den Besuch im Film-Park Babelsberg in Angriff zu nehmen. Der Themenpark bietet für Jung und Alt interessante Eindrücke in das Filmsachaffen und eine riesige Stunt-Show begeisterte alle Teilnehmenden mit Action, Schall, Feuer und Rauch.

Zum Abschluss fand der Olympische Abend in der Sportschule statt, wo sich alle Teilnehmenden aus Potsdam und Luzern sowie weitere Gäste zum Galaessen trafen. Siegerehrungen, sportliche und musikalische Darbietungen von Sportgruppen und Tanz waren angesagt, bevor es dann gegen 22.30 Uhr, nach der grossen Verabschiedung, zurück ins Feriencamp nach Petzow ging.

Gegen 8 Uhr bestiegen wir den Car für unsere Rückreise. Verabschiedet wurden wir durch die OK-Mitglieder aus Potsdam mit dem Versprechen, wir sehen uns sicher in zwei Jahren in Luzern. Voller Eindrücke, gut ausgerüstet mit Verpflegung und unterhalten mit einigen Videos, brachte uns der VBL-Chauffeur Peter sicher zurück nach Luzern, wo wir die Kids gegen 20 Uhr wohlbehalten, standesgemäss bei strömenden Regen, den Eltern übergeben konnten.

Ein grosses Dankeschön den Begleitenden der Jugendlichen und selbstverständlich allen Sponsoren, ohne derer Unterstützung ein Event in dieser Form nicht möglich wäre. Es sind dies:

Stadt Luzern, Lungenliga Zentralschweiz, Herzog Haustechnik AG, FREY+CIE TECHINVEST22 HOLDING AG, Aregger AG Bauunternehmung

  

Die 7. Austragung der „Jugendolympiade“ wird 2019 in Luzern stattfinden und wir hoffen, dass wir auch zu diesem Zeitpunkt wieder auf das Engagement und die Sympathie vieler zählen dürfen.

Markus Blättler

Bericht Jugendolympiade 2017