7. «Jugendolympiade» Luzern

Datum/Zeit
Date(s) - 19/09/2019 - 22/09/2019
Ganztägig

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Kaiserwetter und tolle Stimmung

Für die 7. «Jugendolympiade» mit Jugendlichen der Partnerstädte Potsdam und Luzern hat das Luzerner-OK ein bewährtes Programm zusammengestellt. Die Teilnehmerzahl war etwas geringer als die angestrebten 80 Jugendlichen, da sich vor allem auf der Luzerner Seite die Mobilisierung etwas schwierig zeigte. Konkurrierende Sportanlässe, von zum Teil nationaler Bedeutung, machten es den Betreuern der vertretenen Sportarten zum Teil schwer die Teams zu bilden. Die sehr schönen und erfolgreichen Event-Tage entschädigten uns jedoch für die Mühe in der Vorbereitungsphase.

Am Donnerstagabend trafen 35 Potsdamer Jugendlichen der Eliteschule für Sport und des Steuben-Gymnasiums, begleitet von ihren Lehrern und Verantwortlichen der Stadt Potsdam, nach einer rund 12-stündigen Busfahrt in der Jugendherberge am Rotsee ein. Nach einer etwas turbulenten Eincheck-Phase gab es ein kurzes Nachtessen um anschliessend durch Historiker Jürg Stadelmann, Ex-Präsident des Vereins Städtepartnerschaft Luzern-Potsdam, mit ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler auf eine Stadtführung mitgenommen zu werden. Die Leuchtenstadt zeigte sich von ihrer schönsten Seite und die Jugendlichen waren sehr interessiert an den Sehenswürdigkeiten. In der Ferne entdeckten sie dabei den Pilatus als Scherenschnittmotiv am Horizont – das nächste Ausflugsziel nach einer kurzen Nacht.


Wo vor vier Jahren, bei der letzten Ausführung der «Jugendolympiade» in Luzern, Regen und Kühle den Ausflug auf den Pilatus prägten, war dieses Jahr alles 100% anders. Bei der Fassstrasse für die Verpflegung erwartete die Olympia-Schar, nebst Picknick-Essen, eine fantastische Sicht hoch zum Ziel. Mit rund 60 Personen, da nun ein Teil der Luzerner Jugendlichen dazu stiessen, ging es daran den Hausberg zu «erklimmen». Die Gruppe der Luzerner Jugendlichen setzte sich aus Leichtathleten, Fechtern, Trampolinspringern sowie Tänzerinnen und Fussballern zusammen. Die Mehrheit der Teilnehmenden bevorzugte die Fahrt mit den Bahnen – 3 Begleiter nahmen jedoch den Aufstieg von Fräkmünt auf den Pilatus auf sich.

 

Die für viele eindrückliche Fahrt (auch für einige Einheimische) auf den Pilatus, entlang der schroffen Felsen und über hundert Metern über Boden, brachte einzelne Gespräche und Gelächter zum Verstummen. Mit festem Boden unter den Füssen genossen dann alle wieder das fantastische Kaiserwetter mit dem Rundumpanorama. Nach dem obligaten Gipfelbild ging s runter auf die Fräkmüntalp, wo alle in den Genuss einer Rodelfahrt kamen.

Auf dem neu geschaffenen Picknickplatz «Drachenalp», kam sich die Gruppe beim Wurstbräteln an den grossen Grillstellen näher und der gewünschte Austausch unter den Jugendlichen fand statt, was man an den diversen Posings für Fotos und Selfis feststellen konnte.

Nach einer stündigen Wanderung nach Krienseregg brachte uns die Gondelbahn sicher zur Talstation, wo ein Teil der Potsdamer Jugendlichen von Gastfamilien abgeholt wurden und die anderen in die Jugendherberge zurückkehrten. Für diese Gruppe stand anschliessend ein Besuch beim Jugendzirkus Tortellini auf dem Programm.

 

Beim samstäglichen Polyathlon im Leichtathletik-stadion standen Sport und Spass gelichermassen im Fokus. Im Beisein von Stadtpräsident Beat Züsli, u.a. Verantwortlicher für Kultur und Sport, versuchte sich gemischte 4er-Teams aus Potsdamern und Luzernern in verschiedensten Disziplinen, bei denen nicht Kraft, sondern Geschicklichkeit oftmals die Resultate beeinflusste.

Die eine Hälfte der Jugendlichen wurden von einem Trainerteam des Parkourvereins in die Geheimnisse des unfallfreien Rennens, Jumpens und Salto schlagen über oder von Mauern eingeweiht. Mut, Technik und Beweglichkeit wurden dabei intensiv beansprucht. Nach einem feinen Pasta-Essen im LSC-Clublokal, wechselten die Gruppen dann für den Nachmittag die sportlichen Herausforderungen.

 

Am Abend stand im Pfarreisaal St. Anton der traditionelle Olympiaabend mit feinem Essen, Unterhaltung und gemütlichem Beisammensein auf dem Programm. Bekocht wurden wir von einem Caritas-Küchenprojekt von Asylsuchenden, welche uns ein reichhaltiges und köstliches Sri Lanka Buffet servierten.

Das Abendmotto «Ein Tag mit Freunden, leckerem Essen und Trinken, das ist ein guter Tag!» wurde gepflegt und nach den obligaten Siegerehrungen für die besten Teams des Polyathlons sowie den Dankesreden, endete ein sehr schöner Abend mit unseren Potsdamer Freunden.

 

 

 

 

Zum Teil etwas müde trafen die Potsdamer mit dem Bus oder individuell begleitet von den Gastfamilien, frühmorgens auf der Allmend ein, um beim obligaten Brunch im Restaurant des Luzerner Sportclubs Kräfte für die lange Heimfahrt zu tanken und sich voneinander zu verabschieden. Die 7. «Jugendolympiade» war zu Ende – bis zum nächsten Treffen in zwei Jahren in Potsdam…

Für das Gelingen der 7. «Jugendolympiade» gilt es vielen Helfern und Sponsoren zu danken, ohne deren Engagement und Unterstützung ein solcher Anlass nicht so erfolgreich durchge-führt werden könnte. Es sind dies:

 

–       die Stadt Luzern mit ihrer Unterstützung im Rahmen der Städtepartnerschaft

–       die Sponsoren Stiftung Breitensport, Sportfonds Kanton Luzern, Emmi AG, Schätzle AG, Pilatus Bahnen AG, Rodelbahn Fräkigaudi, Lungenliga Zentralschweiz, Bio-Familia AG,
Migros Zentralschweiz, Herzog Haustechnik AG, , Aregger AG, Frey+Cie Holding AG
–       den Betreuern und Lehrern der Potsdamer-Gruppe

–       und dem gesamten OK der 7. Jugendolympiade

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