Filme im stattkino Luzern – Fritz Lang und M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER.

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Datum/Zeit
Date(s) - 13/10/2016 - 23/10/2016
Ganztägig

Veranstaltungsort
stattkino Luzern

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stattkino Luzern, Löwenplatz 11, 041 410 30 60               www.statttkino.ch

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  1. – 15. Oktober, 18.00, 16. Oktober, 15.30, 17. – 19. Oktober, 18.00

FRITZ LANG

von Gordian Maugg, D 2015, 104 Min., D

Auf der Suche nach einem passenden Stoff für seinen ersten Tonfilm reist der Star-Regisseur Fritz Lang (Heino Ferch) 1930 von seinem turbulenten Umfeld in Berlin nach Düsseldorf, um bei den polizeilichen Ermittlungen des bekannten Kriminalrats Gennat (Thomas Thieme) über den brutalen Serienmörder Peter Kürten (Samuel Finzi) dabei zu sein. Doch in der fremden Umgebung wird er im Strudel der Ereignisse von seiner Vergangenheit eingeholt und steht vor unerwarteten Abgründen: seinen eigenen und denen in uns allen.

Ausgehend von realen Personen und Ereignissen ist FRITZ LANG ein packender Kinospielfilm in Schwarz-Weiss über einen der grössten Regisseure der Filmgeschichte und die Entstehung seines Meisterwerks M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER.

 

Sa 15. Oktober, 15.30, So 16. Oktober, 18.00, So 23. Oktober, 13.00

M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER

von Fritz Lang, D 1931, 111 Min., D

Langs erster Tonfilm gehört zu den Meisterwerken des deutschen Vorkriegskinos. Verweise auf das gesellschaftliche Klima der Weimarer Republik am Vorabend des Nationalsozialismus sind augenfällig: Obrigkeit und Unterwelt erscheinen als gleichartige Organisationen, die den „Abartigen“ im Namen des „gesunden Volksempfindens“ gemeinsam zur Strecke bringen. Langs sarkastische Schilderungen von Menschenjagd und Massenhysterie sowie Peter Lorres geniale Interpretation des Mörders als Täter und Opfer zugleich wurden von den Nationalsozialisten später nicht ohne Grund als subversiv empfunden.

Gedreht wurde während sechs Wochen, von Januar bis März 1931, hauptsächlich in einem gemieteten Zeppelin-Hangar beim Flugplatz Staaken am Rande Berlins.